Sommer 1.0

Ich hoffe, werte Leserinnen und Leser, ihr habt realisiert, dass wir uns gerade in einem Supersommer befinden. Einem Sommer wie früher.
Eben, einem Sommer 1.0. Im Juni hatte die Sau zwar ordentlich Mühe, richtig auf Touren zu kommen aber seit dann läuft das wie geschmiert. Die 34° am OA Frauenfeld waren zwar krass, aber eben richtig Sommer. Und, und das ist das Geile in diesem Jahr: die Gewitter sind zurück. So wie früher. Nämlich: 34° auf die Glatze und am Abend: Bumm, Gewitter. So war das als ich mit barfusserner Kinderhorhaut vor den Autofahrern flüchtete, deren Gefährt wir mit überreif zerplatzenden Hagebutten beworfen hatten. Haha, schnell weg, Kiesel egal, flüchten. So war das, als wir mit mit Jasskarten gebremsten Velos über den gleissenden Asphalt rasten. So war das bei Wasserschlachten und schmierseifenbefahrener Wasserrutschbahn. Am Abend kam das Gewitter. Um den Durst zu löschen und den Tag zu beschliessen.
In den letzten Jahren waren diese Hitzegewitter eher selten geworden, dafür überheftig. Und heuer scheint es wieder ein bisschen wie früher. Heiss, dann Gewitter. Das heisst auch: Noch keine Wasserknappheit, grüne Bäume, Leben.
Ich hoffe, ihr geniesst das alles so wie ich. Die Hitze, die Abkühlung, der Regen, die Laune. Und dankt dem Wettergott, dem Kachelmann, dem Zufall oder der Topografie dieses Landes (besser als dem Land ganz allgemein) für diese tollen Tage.
Sommer 1.0

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Regen, Maserfaggers!

Das Wochenende war geprägt von Regen. Von Wolken. Von Wolkenbrüchen. Wir zogen’s trotzdem durch. ZO’s Finest in der Rampe Bubikon mit Grafitti-Battle und dem wichtigen Balkancorner. Prädikat: Lecker!

Ein Hoch an dieser Stelle auf die Openairveranstalter, die immer und immer wieder den Mut haben, Festivals zu organisieren, die dann unter Umständen an einem verregneten Wochenende stattfinden, so wie dieses eben eins war. Zum Beispiel die Organisatoren vom Openair Oberrieden, die ziemlich unten durch mussten. Wir haben den Schönwetter-Slot erwischt, die Liricas ebenfalls und so haben die Leute getanzt und wir gerockt.Natürlich wie immer anständig gewandet:

Ausserdem war Beni mit der Videokamera dabei. Das hat sich vor allem auch beim mitternächtlichen Auftritt in der Rampe gelohnt, den wir nach Oberrieden noch spielten. Und dort in der Rampe weiss das Publikum einfach, wie man standesgemäss durchdreht!

Danke und Respekt an alle Organisatoren und ein Fluch auf die Wettergötter!

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