Wochenendtraum

Meine Damen und Herren, ich hatte einen Wochenendtraum. Herzlichen Dank an alle, die dabei oder beteiligt waren. Sehr, sehr schön! Bis bald, liebe Freundinnen, liebe Freunde!

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Churerfest

Wir spielen heute Nacht um 1 Uhr am Churerfest gross auf. Der Calanda-Pegel wird dann zwar schon hoch sein, die Begeisterung aber, so wie wir Chur kennen, auch. Wir freuen uns sehr und es ist uns eine Ehre als Züzis mit all den Churern durchzudrehen. rocknRoll!

Alle  Festinfos gibt es hier: Churerfest.org

Den Livevorgescchmack gibt es hier: Dabu Fantastic – Angelina.

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Geschwedet

Die Schweden sind lustige Menschen. Alleine schon wegen ihrer Sprache. Zumindest für uns Deutschschweizer. Weil, beim Lesen schwedischer Beschriftungen, versteht man Dinge oft anders oder expleziter als das in der schwedischen Sprache vielleicht gemeint ist. Einige Beispiele, fotografiert in meinen Schwedenferien diesen Sommer:

Der Klassiker, das rahmlösende Getränk:

Aufpassen, weil: Plötzlich habt ihr es:

Villeicht eine muslimische PC-Zeitschrift:

Kann ich bieten, kein Problem:

Für Pferde ein Festessen, als Frühstück eher unüblich, der Haferfrass:

Schmeckt zum Glück besser als die Beschreibung:

Alles schön geschwedet. Ein tolles Land.

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Fantastic TV: Angelina

Dabu Fantastic zelebrieren mit den Bildern zu ihrem Song “Angelina” ihre Begeisterung für Livekonzerte. Benj B hat die Band einen Tag lang begleitet und in wunderschönen Bildern eine Reise zwischen zwei Konzerten festgehalten. Über den Liebessong mit Schlusspointe gelegt wird diese Folge Fantastic TV zu einer melancholischen Reise durch einen verregneten Schweizer Sommer. Mit grosser Hoffnung auf einen sonnigen Herbst, indem Dabu Fantastic wieder beweisen werden, dass sie live zu den besten dieses Landes gehören. Daten gibts unter “Tour”

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Freestyle & Virus

Herzlichen Dank für euer Voting heute. Das ist nicht selbstverständlich, schliesslich muss man fängs überall voten und abstimmen und seine liebsten Bands und Freunde unterstützen. Wobei ich jetzt die Sache mit den Sumo-Ringern noch witzig fand. Danke auch an Plasam und Moderator Knackeboul für den äussert unterhaltsamen Nachmittag. Aja: Um was es ging: Freestyle.ch und DRS Virus küren hier aus über 120 Bands mit einem ausgeklügelten Auswahlverfahren die Truppe, die am Freestyle.ch spielen kann. Wir wurden (Dankeschön!) unter die letzten 6 gekürt und mussten uns heute mit Liveperformance, Quiz und Voting gegen die Bündner Plasma wehren. Dank eurer Hilfe sind wir nun unter den letzten 3. Wie’s weitergeht erfährt ihr ab Ende August aber für den Gewinn geben wir eine Runde Bier aus oder so. Danke, wir schätzen das sehr! Grossartig war vor allem auch die gemeinsame Schlusssession mit Plasma und Knackeboul und uns. Toll.

Bilder von der Session hier: http://www.virus.ch/Artikel/freestyle.band-Halbfinale-TAG-1

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Opfers

Wir haben auf Youtube folgendes, reizendes Feedback auf unseren “Jedä Hät Än Mac” – Song gekriegt. Dankeschön an t0w31 für den Lacher des Tages:

“schlechte rap für schlechti computer.. ihr opfers! -.-”

Grossartig. Hier also nochmals schlechte Rap für schlechti Computer. Gemacht von uns Opfers:

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Lieber Gölä

Lieber Gölä,

mit Schrecken las ich ihre Statements in dieser grossen Schweizer Zeitung. Nicht unbedingt, weil sie das sagen. Mehr weil ich schlicht immer wieder erstaunt bin, dass es Menschen gibt, die so denken. In einem Land wie der Schweiz, wo die Schokolade 60 Rappen kostet und trotzdem umwerfend zart schmilzt. Wo die Menschen wirklich, und ich muss es sagen, auch wenn es noch so abgedroschen klingt, alles haben, was sie brauchen. Ausser vielleicht genug Sex, aber das ist ein anderes Kapitel. Krass.

Was genau ist ihr Problem, lieber Gölä?

Die Bevölkerung dieses Landes war und ist so gut zu ihnen. Sie hat sie vor über zehn Jahren auf den Thron der hiesigen Musiklandschaft gehievt. Ihr erstes Album liegt auf Platz 4 der ewigen Schweizer Hitparade. Das müssen ungefähr zigrillionen verkaufte Expenplare sein. Ihr Erfolgsrezept damals: Keines. Hemdsärmlig und büezerschuhern machten sie das, was sie damals wirklich gerne machten: Musik. Aus dem Herzen und mitten ins Herz. Ich bewunderte sie dafür und finde die Musik auf ihrem Debut immer noch toll. Und die Schweizerinnen und Schweizer haben sie geliebt für die Songs und überhaupt. Obwohl offizielle immer der Büezer, konnten sie bald aufhören zu büezen. Und überhaupt hat der Erfolg sie dann doch ein bisschen verändert. Sie haben die Musik an den Nagel gehängt, sind verschwunden, wieder aufgetaucht, machten plötzlich englischsprachige Musik, die niemand hören wollte und waren dann, die Frage sei erlaubt: des Portmonees wegen?, plötzlich wieder zurück, um kurz darauf ihre alten Klassiker ein bisschen aufzupeppen und nochmals zu verkaufen. Und haben auch mit dieser CD noch Platin geholt. Und das obwohl sich das Musikgeschäft in der Zeit halbiert haben dürfte. Heisst aber vor allem:

Die Schweizerinnen und Schweizer haben ihnen alle ihre Kapirolen vergeben.

Die haben sich gesagt: Der Gölä, der hat zwar schon auch einen Schaden mit seinem Abhauen aus der Schweiz und den komischen CDs auf Englisch, aber die Musik und seine Tegsch sind eben trotzdem gut. Voilà. Tolles Volk in diesem Land. Und auch sonst: Sie geniessen alle Vorteile des Luxus’ in der Schweiz: Sie spielen für hohe Gagen auf grossen Bühnen, sie streichen Tantiemen ein, weil ihre Songs täglich 10-15 von den tollen Radiostationen in diesem Land gespielt werden (notabene 2-3 Mal täglich von den staatlichen Radiostationen) und leben sehr gerne mit fliessend Wasser, genug Strom, genügend Strassen für ihr Traktorauto und können sich täglich ihr eiskalt frischgezapftes Bier leisten. Und dann sagen sie: Die Politiker sind alle unfähig.

Das lieber Gölä, ist ziemlich doof.

Etwa so doof, wie wenn das Essen in einem Restaurant toll schmeckt und ich mich danach beim Koch beschwere. Und seine Entlassung fordere. Gut, noch dümmer agiert an der Stelle der Präsident der, nun mit ihnen befreundeten, Partei, der toll findet, was sie sagen, obwohl er selber Chef der Partei ist, die am meisten solche Politiker in Bern stellt. Politiker, die sie alle als unfähig schelten. Am meisten unfähig ist hernach also die Partei des blonschöpfigen Toggenburgers selbst. Dieser Kater beiste sich selbst in die Eier.

Aber auch anderes, was als Zitate von ihnen in dieser Zeitung abgedruckt wurde, ist sehr doof. Sie sagen nämlich, das jeder Mensch das Recht haben sollte, ein Waffe zu Hause zu haben. Mal abgesehen von der Tatsache, dass dies dank der Armee leider immer noch fast so ist, ist das doof, weil:

  • Statistiken eindeutig zeigen, dass es ein Verhältnis gibt, zwischen Schusswaffenbesitz und Tötungsdelikten mit Schusswafen. Kurz gesagt: Schusswaffen machen ein Land nicht sicherer, sondern unsicherer. Die Vereinigten Staaten, mit der ungewöhnlich hohen Tötungsrate, beweisen dies eindrücklich.
  • Sie damit allen Leserinnen und Lesern zeigen, dass ein Tötungsdelikt nicht wirklich etwas anderes ist, als die Polizei zu rufen, die für sowas nämlich ausgebildet und zuständig wäre. Sie wollen die Einbrecher eigenhändig erschiessen. Selbstjustiz. Und das untersützt diese komische Partei auch noch, die immer argumentiert, dass dieses Land zu unsicher sei.

Lieber Gölä, aber das beste an der ganzen Geschichte mit ihnen ist, dass sie nicht wählen gehen. Weil man eh alle Politiker auswechseln müsste, wie sie argumentieren. Alle Politiker, die aber diese Schweiz so gestaltet haben, wie sie ist. In erster Linie ausserordentlich sicher, aufgeräumt, wohlhabend und schlau. Deshalb gehen sie nicht wählen.

Was bitte sehr ist denn das für ein Argument?

Weil alle Politiker schlecht sind, geht man nicht wählen. Damit untergraben sie die Demokratie, die darauf angewiesen ist, dass Menschen wählen gehen, weil das sonst alles keinen Sinn macht. Aber es ist auch sonst ausserordentlich hirnverbrannt, wie sie argumentieren. Weil: wenn auf meinem Hausdach einige Ziegel fehlen, oder sogar alle Ziegel fehlen, kann ich auch nicht die Faust im Sack machen, sondern muss das Dach flicken. Und das funktioniert in diesem Land nun mal über das auch für mich etwas mühsame Wählen und Abstimmen. Die Partei, deren Parolen sie nun verbreiten, versteht es übrigens ausserordentlich gut, viele Menschen zum Wählen und Abstimmmen zu überzeugen. Was ihnen, ganz zu meinem Leidwesen, tatsächlich auch Erfolge bringt.

Und ganz grundsätzlich finde ich es sehr schade, dass sie solche Parolen verbreiten. Es geht mir nicht darum, dass sie sich politsch äussern. Das finde ich sogar toll,

da sollte sich ihr legitimer Nachfolger (Bligg), mal eine Scheibe davon abschneiden.

Der hat nämlich leider aufgehört damit, seit seine Käufer etwas volkstümlicher geworden sind. Mit der radikalen Art ihrer Aussagen und dem Hass, den ich da raushöre, giessen sie aber nur Öl ins Feuer. Genau diese radikale, rücktsichtlose Art zu politisieren macht dieses Land ebenso aggresiver wie Einwanderer, die Probleme mit Gewalt lösen. Sie, lieber Gölä, sind gegen Migranten, die das Land mit ihrer Aggresion unsicher machen, tun dies aber ebenso mit den Parolen, die ebenfalls zum Gebrauch von Gewalt aufrufen. Auch dieser Kater, sie wissen schon…

Schade, lieber Gölä. Ich mochte ihre Art grundsätzlich, verstand auch ihren Wunsch, dieses Land zu verlassen, habe ihnen auch die paar musikalischen Ausrutschter verziehen. Aber mit den nun geschossenen Parolen stossen sie in ein Horn, das sich sowasvon satt bin zu hören. Äussern sie doch ihren Wunsch nach Sicherheit und Ordnung ein bisschen anders. Oder heissen sie auch mal Leute willkommen. So wie Dave Dobbyn das in Neuseeland auf wunderschön patriotisch-weltoffene Art gemacht hat. Das, lieber Gölä finde ich reife Worte eines gestandenen Künstlers. Zu denen ich sie eigentlich gezählt hatte.

Mehr Liebe, mehr Frieden, mehr Platz, mehr Platz für alle.

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Heiser

Heiser. Stimme weg. Hohen Rätien war grossartig. 2 Nächte durchdrehen. 3 Tage durchhängen. Gute Menschen, Gute Musik. Schlafen.

Auf Dem Fels

Ihr kennt die Geschichte. Man soll sein Haus auf einem Felsen bauen. Weil: Besser wenn’s regnet und chutet und stürmt. Ist dafür anstrengender, als die Balken in den Sand zu rammen. Sollten sich all die Hurikan-Amis auch mal merken. Aber das ist eine anderes Kapitel. Die Jungs vom Openair Hohen Rätien machen das seit Jahren konsequent. Haus auf Fels bauen. Bühne auf Fels bauen. Und zwar da oben:

Hinzu kommt, dass sie nicht nur Bühne und Bar auf diesem Felsen mit phänomenaler Aussicht bauen, sondern auch noch geile Bands einladen. Zum Beispiel uns. Oder so. Vor zwei Jahren haben wir mit Dabu Fantastic dort gespielt. Letztes Jahr war ich zu Gast mit Dump Funk und heuer lassen wir vor, zwischen und nach den Bands als Fantastic DJ Team das Tanzbein schwingen. Ist eben geil. Das Openair. Zu Gast sind 2010 noch Bands wie: Tomazobi, Milchmaa, Nguru und weitere. Der Besuch lohnt sich aber auch so. Nur schon wegen der Aussicht vom Pissoir (auch für Frauen!):

Am kommenden Wochenende findet das Festival endlich wieder statt. Die Wetteraussichten sind gut. Heisst: Ab nach Thusis, Feriengefühl in luftiger Höhe. Wir sehen uns da. Alle weiteren Infos gibts hier: Openair Hohen Rätien.

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Studioumbau

Endlich haben wir uns zusammengerauft. Für einen richtig grossen, grundsätzlichen Umbau unseres Studios. Unsere Studioräumlichkeiten in Rüti wurden immer und immer wieder verändert angepasst. Eigentlich, so muss man sagen, haben wir vor 6 Jahren mit Räumen zum Kiffen-Hängen-Freestylen-Chillen-Und-Ein-Bisschen-Aufnehmen begonnen und seit dann immer weiter aus- und umgebaut. Zuerst kam die legendäre Kabine, die nun der DJ Twincut besitzt. Darauf verkleinerte sich die Häng-Und-Kiff-Fläche zunehmend zugunsten von Platz fürs Musikmachen. Die beiden Dabu Fantastic Alben waren nur möglich, weil wir so viel Platz schuffen für Gitarren, Geräte, Synths usw.
Und nun ist endlich der ganz grosse Umbau im Gang. So musste nach 6 Jahren intensiver Nutzung unser Gesangskabine noch mehr Platz fürs freie Musikmachen weichen. So ist der neue Raumaufbau viel flexibler als vorher. Wir verzichten fast gänzlich auf feste Bauten (abgesehen von den nötigen Schalltechnischen Installationen) und werden modular mit den verschiedenen Räumen umgehen können. Das macht Spass und ermöglicht uns, vermehrt mit Band zu schaffen, Bands aufzunehemn, Musiker spontaner zu recorden, mehr Platz zu haben, um mit ganzer Band zu proben usw. Ausserdem daten wir den Technikswag up, aber das ist ein anderes Thema. Nun gehts wieder ans Parkett ölen, Tische aufbauen, verkabeln und austesten. Bald freuen wir uns auch wieder über Besuch.

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