Funk, tot?
Posted by dabu | Filed under Fundstücke, Leben, Musik
Entdeckt in den Todesanzeigen. Und mich beschäftigen sofort zwei Fragen. Ist der Funk tot? Oder lebt Adam Funk noch? Oder aber: Wie geil ist es, wenn man so heisst? Und: falls ich jemals einem weiblichen Familienmitglied dieser Familie begegnen sollte, die auch noch in heiratsfähigem Alter ist, müsste ich sie wohl auf der Stelle zu Frau nehmen. Instant Marriage. Nur um dann auf dem Standesamt sagen zu können: Ah, ich gebe meinen Namen gerne her und nehme den Namen meiner Frau an. Worauf der Standesbeamte sagen würde: Ok, von nun an heissen sie David Funk. Wie viel geiler kann es sein, meine Damen und Herren?
Bandname
Posted by dabu | Filed under Fundstücke, Musik
Sucht jemand noch einen Bandnamen. Den hier gebe ich gratis ab (entdeckt in San Bernardino):
Tags: Geiler Scheiss, Musik
Politikum Bligg
Posted by dabu | Filed under Musik
Wahnsinn. Unglaublich. Fast zwei Monate bevor Bliggs neues Werk “Bart Aber Herzlich” erscheint, geht die Diskussion um den erfolgreichsten Exponanten der Schweizer Rap-Szene von neuem los. Und: Das alles ist Promotion für den Zürcher Rapper und Musiker, die er eigentlich nicht mal braucht. Obwohl er selbst sagt, er wäre noch nie so lange weg gewesen wie während dieser Albumproduktion. Gefühlt waren das für mich allerdings höchstens knappe 24 Stunden. Wie dem auch sei. Bligg kehrt zurück und mit ihm das Lieblingspolitikum verschiedenster Szenefuzzis. Aber, bevor das wirklich losgeht, hat Fetch für mich in seinem Blog die Diskussion auch gleich wieder beendet. Lest bitte seinen Artikel zum Bligg. Da wird alles gesagt, was gesagt sein muss. Und ausserdem unser Name in schönem Zusammenhang erwähnt (danke dafür!). Hoffentlich kommt Bligg auch tatsächlich ins Bounce. Das würde eine spannende Sendung. Hier also lesen und Bescheid wissen:
Fetch über Bligg, den vermeintlich verstossenen Sohn.
Tags: Bligg, Fetch, Schweizer Rap, Volksmusik
Fantastic TV: Angelina
Posted by dabu | Filed under Dabu Fantastic, Musik, Video
Dabu Fantastic zelebrieren mit den Bildern zu ihrem Song “Angelina” ihre Begeisterung für Livekonzerte. Benj B hat die Band einen Tag lang begleitet und in wunderschönen Bildern eine Reise zwischen zwei Konzerten festgehalten. Über den Liebessong mit Schlusspointe gelegt wird diese Folge Fantastic TV zu einer melancholischen Reise durch einen verregneten Schweizer Sommer. Mit grosser Hoffnung auf einen sonnigen Herbst, indem Dabu Fantastic wieder beweisen werden, dass sie live zu den besten dieses Landes gehören. Daten gibts unter “Tour”
Tags: Benj B, Dabu Fantastic, Fantastic TV, Video
Lieber Gölä
Posted by dabu | Filed under Betrachtungen, Musik, Politik
Lieber Gölä,
mit Schrecken las ich ihre Statements in dieser grossen Schweizer Zeitung. Nicht unbedingt, weil sie das sagen. Mehr weil ich schlicht immer wieder erstaunt bin, dass es Menschen gibt, die so denken. In einem Land wie der Schweiz, wo die Schokolade 60 Rappen kostet und trotzdem umwerfend zart schmilzt. Wo die Menschen wirklich, und ich muss es sagen, auch wenn es noch so abgedroschen klingt, alles haben, was sie brauchen. Ausser vielleicht genug Sex, aber das ist ein anderes Kapitel. Krass.
Was genau ist ihr Problem, lieber Gölä?
Die Bevölkerung dieses Landes war und ist so gut zu ihnen. Sie hat sie vor über zehn Jahren auf den Thron der hiesigen Musiklandschaft gehievt. Ihr erstes Album liegt auf Platz 4 der ewigen Schweizer Hitparade. Das müssen ungefähr zigrillionen verkaufte Expenplare sein. Ihr Erfolgsrezept damals: Keines. Hemdsärmlig und büezerschuhern machten sie das, was sie damals wirklich gerne machten: Musik. Aus dem Herzen und mitten ins Herz. Ich bewunderte sie dafür und finde die Musik auf ihrem Debut immer noch toll. Und die Schweizerinnen und Schweizer haben sie geliebt für die Songs und überhaupt. Obwohl offizielle immer der Büezer, konnten sie bald aufhören zu büezen. Und überhaupt hat der Erfolg sie dann doch ein bisschen verändert. Sie haben die Musik an den Nagel gehängt, sind verschwunden, wieder aufgetaucht, machten plötzlich englischsprachige Musik, die niemand hören wollte und waren dann, die Frage sei erlaubt: des Portmonees wegen?, plötzlich wieder zurück, um kurz darauf ihre alten Klassiker ein bisschen aufzupeppen und nochmals zu verkaufen. Und haben auch mit dieser CD noch Platin geholt. Und das obwohl sich das Musikgeschäft in der Zeit halbiert haben dürfte. Heisst aber vor allem:
Die Schweizerinnen und Schweizer haben ihnen alle ihre Kapirolen vergeben.
Die haben sich gesagt: Der Gölä, der hat zwar schon auch einen Schaden mit seinem Abhauen aus der Schweiz und den komischen CDs auf Englisch, aber die Musik und seine Tegsch sind eben trotzdem gut. Voilà. Tolles Volk in diesem Land. Und auch sonst: Sie geniessen alle Vorteile des Luxus’ in der Schweiz: Sie spielen für hohe Gagen auf grossen Bühnen, sie streichen Tantiemen ein, weil ihre Songs täglich 10-15 von den tollen Radiostationen in diesem Land gespielt werden (notabene 2-3 Mal täglich von den staatlichen Radiostationen) und leben sehr gerne mit fliessend Wasser, genug Strom, genügend Strassen für ihr Traktorauto und können sich täglich ihr eiskalt frischgezapftes Bier leisten. Und dann sagen sie: Die Politiker sind alle unfähig.
Das lieber Gölä, ist ziemlich doof.
Etwa so doof, wie wenn das Essen in einem Restaurant toll schmeckt und ich mich danach beim Koch beschwere. Und seine Entlassung fordere. Gut, noch dümmer agiert an der Stelle der Präsident der, nun mit ihnen befreundeten, Partei, der toll findet, was sie sagen, obwohl er selber Chef der Partei ist, die am meisten solche Politiker in Bern stellt. Politiker, die sie alle als unfähig schelten. Am meisten unfähig ist hernach also die Partei des blonschöpfigen Toggenburgers selbst. Dieser Kater beiste sich selbst in die Eier.
Aber auch anderes, was als Zitate von ihnen in dieser Zeitung abgedruckt wurde, ist sehr doof. Sie sagen nämlich, das jeder Mensch das Recht haben sollte, ein Waffe zu Hause zu haben. Mal abgesehen von der Tatsache, dass dies dank der Armee leider immer noch fast so ist, ist das doof, weil:
- Statistiken eindeutig zeigen, dass es ein Verhältnis gibt, zwischen Schusswaffenbesitz und Tötungsdelikten mit Schusswafen. Kurz gesagt: Schusswaffen machen ein Land nicht sicherer, sondern unsicherer. Die Vereinigten Staaten, mit der ungewöhnlich hohen Tötungsrate, beweisen dies eindrücklich.
- Sie damit allen Leserinnen und Lesern zeigen, dass ein Tötungsdelikt nicht wirklich etwas anderes ist, als die Polizei zu rufen, die für sowas nämlich ausgebildet und zuständig wäre. Sie wollen die Einbrecher eigenhändig erschiessen. Selbstjustiz. Und das untersützt diese komische Partei auch noch, die immer argumentiert, dass dieses Land zu unsicher sei.
Lieber Gölä, aber das beste an der ganzen Geschichte mit ihnen ist, dass sie nicht wählen gehen. Weil man eh alle Politiker auswechseln müsste, wie sie argumentieren. Alle Politiker, die aber diese Schweiz so gestaltet haben, wie sie ist. In erster Linie ausserordentlich sicher, aufgeräumt, wohlhabend und schlau. Deshalb gehen sie nicht wählen.
Was bitte sehr ist denn das für ein Argument?
Weil alle Politiker schlecht sind, geht man nicht wählen. Damit untergraben sie die Demokratie, die darauf angewiesen ist, dass Menschen wählen gehen, weil das sonst alles keinen Sinn macht. Aber es ist auch sonst ausserordentlich hirnverbrannt, wie sie argumentieren. Weil: wenn auf meinem Hausdach einige Ziegel fehlen, oder sogar alle Ziegel fehlen, kann ich auch nicht die Faust im Sack machen, sondern muss das Dach flicken. Und das funktioniert in diesem Land nun mal über das auch für mich etwas mühsame Wählen und Abstimmen. Die Partei, deren Parolen sie nun verbreiten, versteht es übrigens ausserordentlich gut, viele Menschen zum Wählen und Abstimmmen zu überzeugen. Was ihnen, ganz zu meinem Leidwesen, tatsächlich auch Erfolge bringt.
Und ganz grundsätzlich finde ich es sehr schade, dass sie solche Parolen verbreiten. Es geht mir nicht darum, dass sie sich politsch äussern. Das finde ich sogar toll,
da sollte sich ihr legitimer Nachfolger (Bligg), mal eine Scheibe davon abschneiden.
Der hat nämlich leider aufgehört damit, seit seine Käufer etwas volkstümlicher geworden sind. Mit der radikalen Art ihrer Aussagen und dem Hass, den ich da raushöre, giessen sie aber nur Öl ins Feuer. Genau diese radikale, rücktsichtlose Art zu politisieren macht dieses Land ebenso aggresiver wie Einwanderer, die Probleme mit Gewalt lösen. Sie, lieber Gölä, sind gegen Migranten, die das Land mit ihrer Aggresion unsicher machen, tun dies aber ebenso mit den Parolen, die ebenfalls zum Gebrauch von Gewalt aufrufen. Auch dieser Kater, sie wissen schon…
Schade, lieber Gölä. Ich mochte ihre Art grundsätzlich, verstand auch ihren Wunsch, dieses Land zu verlassen, habe ihnen auch die paar musikalischen Ausrutschter verziehen. Aber mit den nun geschossenen Parolen stossen sie in ein Horn, das sich sowasvon satt bin zu hören. Äussern sie doch ihren Wunsch nach Sicherheit und Ordnung ein bisschen anders. Oder heissen sie auch mal Leute willkommen. So wie Dave Dobbyn das in Neuseeland auf wunderschön patriotisch-weltoffene Art gemacht hat. Das, lieber Gölä finde ich reife Worte eines gestandenen Künstlers. Zu denen ich sie eigentlich gezählt hatte.
Mehr Liebe, mehr Frieden, mehr Platz, mehr Platz für alle.
Tags: Blick, Frieden, Gölä, SVP
Ferienmusik I
Posted by dabu | Filed under Musik, Musiktipps
Sowas hör’ ich während liebeskummernder Sommerferien unter Birken und zwischen Blaubeeren. Ich weiss nicht genau, was das Video soll. Aber der Song ist der schiere Wahnsinn. (Achja, die Sängerin “Esther Adam” findet sich auch auf unserem Album auf dem Song “Tanz Im Chreis”)
Tags: Esther, Ferienmusik, Musiktipps
Message To Jack Johnson (Congrats Dude!)
Posted by dabu | Filed under Betrachtungen, Musik, Musiktipps
Tags: Dabu, Jack Johnson, Message, Piano
Live Im Anker
Posted by dabu | Filed under Musik, Musiktipps
Die Tequila Boys , die Kapelle rund um den Berner Rapper Baze, bringt am 4. Juni das Album “Live Im Anker” auf den Markt. Eine neue Umsetzung des legendären Albums der Band Rumpelstilz. Ich bin äusserst gespannt auf die neue Version. Denn das Originalalbum gehört zu den wichtigsten Produktionen meines Lebens. Ohnescheissjetzt. Das Album erschien 1989. Mein Vater für mich die CD (damals waren CD’s ganz generell der neue Scheiss) aus der Bibliothek nach Hause gebracht und auf Tape kopiert. Und dieses Tape habe ich auswendig gelernt. Himmelundhölle, das war die Wende. Mein altes 90min-Tape mit David Hasslhof (Looking For Freedom) auf der einen und Kylie Minouge (I Should Be So Lucky) auf der andern Seite flog wörtlich aus dem Fenster. Das war der neue Scheiss. Darauf folgte alles andere. All der Mundartrock, die Ochsners und Wests und Hasen und Baze folgten für mich darauf. Das war echte Schweizer Musik. Und das mitten in den 80erJahren. Satte Bässe, Gitarren mit Funk und dieses Piano von Hanery, das nur er so kann. Deshalb habe ich diese Platte geliebt. Dass dieses Tape heute aber eiert und komplett kaputtgehört ist und ich froh bin, auch die CD und das Vinyl (damit gebe ich gerne an) zu besitzen, hat einen anderen Grund: Die Geschichten von Polo. Und sein dreckiger, ehrlicher Gesang inklusive dem kleinen Schwatz am Schluss der CD.
Das überraschendste überhaupt an dieser Produktion ist, dass ich sie heute wie damals durchfeiern kann. Dass sie mir nie langweilig wurde und dass Rumpelstilz ganz allgemein, immer noch zu meinen Top-Bands zählt. Deshalb: Wer’s noch nicht hat: holen. Plus das Coveralbum der Tequila Boys. Nur so um zu vergleichen. Und weil Baze so gut in diese Reihe passt. Freu mich drauf.
Tags: Live Im Anker, Rumpelstilz, Tequila Boys
Beer Real
Posted by dabu | Filed under Dabu Fantastic, Musik
Die neue Striker-Werbung. Musik von Dabu Fantastic. Danke auch an Skibe und Homi für Verse. Zu sehen ab heute Abend auch auf Sat1 und Pro7. Toll, eigentlich!
Striker Spot 2010 ansehen!
Tags: 2010, Beer Real, Dabu Fantastic, Striker, Werbung
Äh Nein.
Posted by dabu | Filed under Fundstücke, Musik
Dieser Nicht Lustig Cartoon (merci Djohn!) kann mich nur an etwas vom Geilsten erinnern, was es je gab: Äh Nei! (Klickdrauf!) Auch heute wieder: Classic!
Tags: Nei, Nicht Lustig, Rokator




